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WERKGRUPPEN

Die Maus – Galaktische Begegnung

Zwei gegenläufig rotierende Spiralgalaxien stossen im grenzenlosen Raum des Kosmos aufeinander. In diesem Moment ungeheurer Kräfte werden ihre Strukturen zerrissen, gedehnt und neu geordnet. Gas, Staub und Licht verschmelzen zu dynamischen Bögen und Strömungen, die sich zu einer neuen galaktischen Form verdichten – „Die Maus“, benannt nach ihrer charakteristischen Silhouette aus zwei ineinander verflochtenen Spiralen.

Die Kollision löst eine gewaltige Phase der Sternentstehung aus: Millionen neuer Sonnen erhellen die Dunkelheit, Farb- und Lichtintensitäten überlagern sich in einem Spektrum, das an die irisierende Leuchtkraft geschmolzenen Glases erinnert.

In der künstlerischen Interpretation wird dieses kosmische Ereignis zum Sinnbild für Transformation und schöpferische Energie. Wie in der Galaxie wirken auch in der Glaskunst Kräfte von Anziehung, Spannung, Hitze und Schwerkraft zusammen – sie formen aus dem scheinbar Chaotischen neue Strukturen von harmonischer Präzision.

„Die Maus“ steht so für den ewigen Kreislauf von Zerstörung und Entstehung, Auflösung und Formfindung – ein Gleichnis für das schöpferische Prinzip selbst, das den Kosmos wie die Kunst gleichermassen durchdringt.

Die Maus
 Die Maus – Galaktische Begegnung
Die Maus
Spiralglas
Spiralglas mit bis zu 6 übereinanderliegenden Glasschichten

Werkgruppe: Spiralglas

Die Werkgruppe Spiralglas entfaltet sich in einer facettenreichen Farbwelt: schwarze und weiße Spiralen wechseln sich ab mit lebendig farbigen Kompositionen in Orange, Weiss, Beige, satten Grüntönen und erdigen Braunnuancen. Bis zu sechs übereinanderliegende Glasschichten erzeugen dabei subtile Übergänge und eine faszinierende optische Tiefe, die an kosmische Strukturen erinnert.

Inspiriert von den Spiralgalaxien des Universums spiegeln die Arbeiten die Dynamik und Ordnung galaktischer Bewegungen wider. Die Schichtung und Verschmelzung der Glaspartien werden zum Sinnbild jener Kräfte, die das All formen – Anziehung, Rotation und Ausdehnung. So entstehen Werke, in denen Energie und Stille, Struktur und Transparenz, Materie und Licht in einem fein austarierten Gleichgewicht zusammentreffen.

Wie Galaxien, die sich über Jahrmillionen hinweg neu bilden, entfalten auch diese Glasobjekte ein Spiel zwischen Wandel und Beständigkeit. Spiralglas ist damit eine Hommage an die schöpferischen Prinzipien des Kosmos – sichtbar gemacht im Medium Glas, das in seiner Leuchtkraft und Fragilität das Wesen des Lichts selbst erfahrbar werden lässt.

Star · Stellar · Cosmos – Glass Art

Licht, Raum und Materie bilden das zentrale Spannungsfeld unseres künstlerischen Schaffens.
In unseren Glasarbeiten verdichten sich diese Elemente zu poetischen Metaphern des Kosmos.
Glas – ein Material zwischen Transparenz und Substanz – wird zum Medium des Lichts und zum Abbild jener Prozesse,
die im Universum seit Milliarden Jahren wirken: Verdichtung, Expansion, Leuchten und Vergehen.

Die Werke entstehen in aufwendiger Handarbeit unter Anwendung der Fusingtechnik.
Durch wiederholte Brennvorgänge, präzise gesetzte Farbstrukturen und feine Materialschichtungen formen sich Kompositionen,
die an stellare Formationen erinnern – an die Geburt von Sternen und die Bewegung von Galaxien.
In diesem Spannungsfeld zwischen kontrollierter Gestaltung und spontaner Energie entfaltet sich eine eigene Ästhetik des Werdens.

„Star · Stellar · Cosmos“ versteht sich als künstlerische Annäherung an den Ursprung von Licht und Materie.
Spiralen, Kreise und geometrische Strukturen verweisen auf universelle Bewegungsmuster – auf die Ordnung im Chaos,
die Dynamik des Wachsens und das zyklische Prinzip des Kosmos.
Jede Arbeit trägt Spuren dieser kosmischen Rhythmen: Sie ist Momentaufnahme und Verdichtung zugleich.
 

Star · Stellar · Cosmos
Star · Stellar · Cosmos - Glass Art
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